Berufsunfähigkeitsversicherung hilft im Fall der Fälle mit einer Rentenzahlung

Mir wird schon nichts passieren, denken viele Berufseinsteiger und Arbeitnehmer, wenn es um die Risikoabsicherung des eigenen Jobs geht. In diesem Artikel zur Berufsunfähigkeitsversicherung erfahren Sie, warum diese Police sinnvoll ist – auch dann, wenn Sie nur im Büro arbeiten und keine körperliche Arbeit verrichten:

Alle Branchen sind betroffen

Fakt ist inzwischen, dass die meisten Menschen berufsunfähig werden, weil sie mit dem Rücken oder der Wirbelsäule Probleme haben, psychisch verletzt sind oder den Stress und Leistungsdruck in der Arbeitswelt nicht mehr ertragen. Diese Diagnosen betreffen alle Beschäftigten, auch wenn sie nur am Computer arbeiten oder im Krankenhaus tätig sind. Es sind also nicht Bauarbeiter oder Stahlbetonbauer, die häufig berufsunfähig werden, sondern Menschen aus ganz verschiedenen Branchen.

Unfallversicherung und Staatshilfe reicht leider nicht aus

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist relativ teuer. Viele Arbeitnehmer wollen die Kosten vermeiden und denken, die Unfallversicherung und die gesetzliche Berufsunfähigkeitsversicherung reichen aus. Aber das ist ein Irrtum: Nur sechs Prozent aller Fälle sind ein Arbeitsunfall, bei dem nachher Leistungen aus der gesetzlichen oder privaten Unfallversicherung in Anspruch genommen werden können. Hinzu kommt: Seit 2001 gibt es die Berufsunfähigkeitsrente vom deutschen Staat nicht mehr, was für alle ab 1961 Geborenen von Bedeutung ist (ältere Jahrgänge profitieren noch davon). Der Rest erhält nur noch eine Erwerbsminderungsrente. Dies ist sehr wenig Geld, das zusätzlich noch versteuert werden muss. Außerdem werden Betroffene zunächst uneingeschränkt auf andere Tätigkeiten verwiesen, die zumutmutbar erscheinen.

Versicherung abschließen – was Sie beachten müssen

Sie können eine BU-Versicherung selbständig abschließen. Alternativ lässt sie sich als Zusatzversicherung mit einer Lebens- oder Rentenversicherung koppeln. Eingezahlt wird dann pro Jahr oder jeden Monat der vereinbarte Betrag – im Fall der Fälle erfolgt dann die lebenslange Rentenzahlung, deren Höhe vom Grad der Berufsunfähigkeit abhängt. Vor Versicherungsbeginn werden die Antragsteller in eine Gefahrengruppe eingeordnet, abhängig von Branche und Berufsprofil. Weitere Faktoren für die endgültige Beitragssumme sind zum Beispiel bestehende Vorerkrankungen oder chronische Leiden, das Eintrittsalter in die BU und die erwünschte Höhe derRentenzahlung.

Wir hoffen, dass Ihnen der Artikel zur Berufsunfähigkeitsversicherung erste wichtige Informationen vermittelt hat. Generell ist eine Beratung bei einer Versicherungsgesellschaft oder Ihrer Hausbank empfehlenswert. Die Experten ermitteln den für Sie optimalen Tarif für eine effiziente Berufsunfähigkeitsversicherung. Allgemein gilt: Je früher Sie eine Police abschließen, desto günstiger sind die Beiträge und desto höher die Leistungen. Deshalb sollten auch schon Azubis und Berufseinsteiger prüfen, ob sie sich eine Berufsunfähigkeitsversicherung leisten können.